Die SPD nach dem Debakel: Martin Schulz hört die Signale
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Herr hilf. Martin Schulz und Torsten Albig blicken am Montag im Willy-Brandt-Haus nach oben.

© Tobias Schwarz/AFP

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Die SPD nach dem Debakel: Martin Schulz hört die Signale

Der SPD-Kanzlerkandidat steht kurz vor der NRW-Wahl unter Druck. Deshalb geht er auf Abstand zur Linkspartei und einem rot-rot-grünen Bündnis.

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Ein bisschen Applaus kann Martin Schulz am Tag nach der Katastrophe von Schleswig-Holstein gut gebrauchen – selbst wenn der nur von den eigenen Leuten kommt. „Wir sind auch heute Morgen nicht fröhlich, das kann man nicht sagen, und es hat auch keinen Zweck, so zu tun“, räumt der SPD-Chef und Kanzlerkandidat ein, als er am Montagmorgen mit dem abgewählten Kieler Ministerpräsidenten Torsten Albig im Willy-Brandt-Haus auf der Bühne steht. Wie immer bei solchen Terminen gibt es Blumen für den Wahlkämpfer, auch wenn der nach Meinung vieler in der SPD-Zentrale seinen Niedergang selbst eingeleitet hat. Die Mitarbeiter klatschen trotzdem artig. Der Parteichef bedankt sich und sagt: „Es gibt manchmal Momente im Leben, wo der Beifall wie warmer Regen ist.“

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