Politik: Medwedew hofft auf den Westen
Moskau - Russland und der Westen stehen nach Ansicht des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew vor der Wahl: Entweder, so der Präsident am Dienstag in seiner Jahresbotschaft an das Parlament, einige man sich mit der Nato über einen einheitlichen europäischen Raketenabwehrschild, der allen Staaten des Kontinents Sicherheit bietet, und über einen vollwertigen Kooperationsmechanismus. Oder es drohe eine neue Runde des Wettrüstens, weil Moskau im Falle eines Scheiterns dazu gezwungen sei, neue Angriffswaffen zu installieren.
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Moskau - Russland und der Westen stehen nach Ansicht des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew vor der Wahl: Entweder, so der Präsident am Dienstag in seiner Jahresbotschaft an das Parlament, einige man sich mit der Nato über einen einheitlichen europäischen Raketenabwehrschild, der allen Staaten des Kontinents Sicherheit bietet, und über einen vollwertigen Kooperationsmechanismus. Oder es drohe eine neue Runde des Wettrüstens, weil Moskau im Falle eines Scheiterns dazu gezwungen sei, neue Angriffswaffen zu installieren. Der Russland-Nato-Gipfel in Lissabon Mitte November berechtige jedoch zu „vorsichtigem Optimismus“, sagte Medwedew mit Blick auf Raketenabwehr und einen europäischen Sicherheitsvertrag, für den er seit Amtsantritt im Mai 2008 wirbt. In ihrem neuen Strategiekonzept definiert die Allianz Russland erstmals als Partner, von dem keine Bedrohung ausgeht.
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