Bundestagswahl 2017: Merkel oder Schulz – eine Entscheidungshilfe
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Eine will's bleiben, der andere will's werden.

© Gregor Fischer, dpa

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Bundestagswahl 2017: Merkel oder Schulz – eine Entscheidungshilfe

Trump, Brexit, Putin, Euro-Krise, Spaltung der EU: Wäre die Lage nicht so ernst, könnte man an ihr verzweifeln. Politik aber muss Prioritäten setzen. Ein Kommentar.

Malte Lehming
Ein Kommentar von Malte Lehming

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Respekt, Würde, Gerechtigkeit, Aufbruch. Wenn in öffentlicher Rede pathetisch aufgeladene Begriffe immer öfter durcheinanderpurzeln, weiß der Bürger: Es ist bald Wahlkampf. Auf Bundesebene wird zwar erst in einem halben Jahr über die Richtung entschieden, in die das Land gehen soll. Aber seit der Nominierung von Martin Schulz als Kanzlerkandidat der SPD ist schon jetzt eine Dynamik in die Auseinandersetzung gekommen, die elektrisiert. Die Sozialdemokraten wirken, als seien sie aus einem Dornröschenschlaf erwacht und hätten als erstes einen doppelten Espresso getrunken. Im Englischen gibt es für diesen Gemütszustand die Metapher: wie das Energizer Bunny auf Prozac.

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