EU-Reformen: Merkel sondiert, Macron führt an
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (l.) und Italiens Premierminister Paolo Gentiloni am Donnerstag in Rom.

© Andreas Solaro/AFP

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EU-Reformen: Merkel sondiert, Macron führt an

Während die Bundeskanzlerin noch mit der Regierungsbildung beschäftigt ist, wird Frankreichs Präsident zur neuen europäischen Führungsfigur.

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Man kann nur darüber spekulieren, wie Angela Merkel in diesen Tagen international auftreten würde, wenn der geschäftsführenden Bundeskanzlerin noch im alten Jahr eine Regierungsbildung gelungen wäre. Von Emmanuel Macron ist derweil bekannt, was er gerade macht. Zu Beginn der Woche absolvierte Frankreichs Staatschef noch seinen ersten Staatsbesuch in China. Kaum war er zurückgekehrt, ging es für ihn am Mittwochabend zum Gipfel der südeuropäischen Länder in Rom. Nach den Worten von Macron bestand das Ziel des Gipfels der so genannten Med7-Länder darin, die „sehr große Übereinstimmung der Standpunkte“ unter den südeuropäischen Staaten bei der Einwanderungspolitik und der Reform der EU herauszustellen.

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