Nach der Terrorwarnung: Neue Lage, alte Reflexe
zum Hauptinhalt
Grüne Weihnachten. Polizeibeamte gehen auf einem Weihnachtsmarkt in der Nähe des Alexanderplatzes in Berlin entlang.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Nach der Terrorwarnung: Neue Lage, alte Reflexe

Die CSU sieht keinen Anlass, über Änderungen bei der Terrorabwehr nachzudenken – will aber den Streit um die Vorratsdatenspeicherung lösen.

Von Robert Birnbaum

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Berlin – Wenn es eine Liste der bedrohten Arten in der Politik gäbe, dürfte Uwe Schünemann auf einen Stammplatz hoffen. Der niedersächsische Christdemokrat ist so ungefähr der letzte Innenminister alter Schule. Am Dienstag hat Schünemann per Zeitungsinterview versucht, im Angesicht von Terrorwarnungen und gesperrter Reichstagskuppel das uralte Thema „Bundeswehreinsatz im Inneren“ neu ins Gespräch zu bringen. Dass die Polizei gegen Terroranschläge aus der Luft und von See keine Mittel habe, sei eine seit langem bekannte Sicherheitslücke, beklagte er. Wolfgang Schäuble sei als Innenminister der großen Koalition von der SPD gehindert worden, sie zu schließen. „Ich halte es für nicht hinnehmbar, dass wir das mit der FDP nicht einmal mehr diskutieren“, grollte der Christdemokrat.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })