Mögliches Partei-Verbot: NPD will vor Gericht V-Leute enttarnen
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Vor dem Verbotsverfahren versucht die NPD, frühere V-Leute zu enttarnen. Hier eine NPD-Kundgebung im Mai 2015 in Erfurt.

© Sebastian Kahnert/dpa

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Mögliches Partei-Verbot: NPD will vor Gericht V-Leute enttarnen

In einem Monat beginnt vor dem Bundesverfassungsgericht das Verbotsverfahren gegen die NPD. Die Partei kündigt an, im Prozess Namen von Spitzeln des Verfassungsschutzes zu nennen.

Von Frank Jansen

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Peter Richter ist kein Mann, dem es an Selbstbewusstsein mangelt. „Wir haben den einen oder anderen Knaller schon in petto“, sagt der Saarbrücker Anwalt, dem bald reichlich Aufmerksamkeit zuteil werden dürfte. In einem Monat, am 1. März, beginnt am Bundesverfassungsgericht die mündliche Verhandlung im Verbotsverfahren gegen die NPD. Richter ist ihr Prozessbevollmächtigter. Er vertritt die rechtsextreme Partei nicht nur, weil ihn das Verfahren juristisch reizt. Der 30-Jährige ist Vizechef des NPD-Landesverbandes Saarland und Beisitzer im Bundesvorstand. Wenn er spricht, ist der ideologisch gestählte Insider zu hören. Und was Richter so von sich gibt, lässt einen turbulenten Auftakt der Verhandlung in Karlsruhe vermuten.

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