Der Konflikt in Syrien: Obama im Dilemma
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Wegen des angeblich drohenden Einsatzes von Massenvernichtungswaffen durch Saddam Hussein ließ der damalige US-Präsident George W. Bush (links) im Jahr 2003 US-Truppen in den den Irak einmarschieren. Die Geheimdienstinformationen erwiesen sich später als falsch. Der jetzige Präsident Barack Obama will einen solchen Fehler im Fall Syrien nicht wiederholen.

© Reuters

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Der Konflikt in Syrien: Obama im Dilemma

US-Präsident Barack Obama hat den Einsatz von Chemiewaffen durch Syriens Diktator Assad stets als "rote Linie" bezeichnet - jenseits der die USA eingreifen würden. Wie reagiert Obama nun, da es Anzeichen für die Anwendung von Giftgas gibt?

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Der Umgang der US-Regierung mit dem Bürgerkrieg in Syrien nähert sich womöglich einem Wendepunkt. Präsident Barack Obama hat den Einsatz von Chemiewaffen mehrfach als eine „rote Linie“ bezeichnet und „enorme Konsequenzen“ angedroht, falls das Assad-Regime sie überschreite. Nun erklärt das Weiße Haus auf Anfrage des Kongresses: „Unsere Geheimdienste kommen mit unterschiedlichem Grad von Sicherheit zu der Einschätzung, dass das syrische Regime Chemiewaffen in geringem Umfang eingesetzt hat, speziell den Wirkstoff Sarin.“

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