Keime im Schulessen: Öffentlicher Erreger
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Keime im Schulessen: Öffentlicher Erreger

Die Welle der Magen-Darm-Infektionen nach dem Verzehr von Essen in Schulen und Kitas scheint abzuebben. Aber verbreitete Verunsicherung bleibt. Denn noch immer ist nicht klar: Wo liegen die Ursachen?

Von Matthias Schlegel

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Erinnerungen an den Frühsommer 2011 werden wach, als Gesundheitsbehörden und Lebensmittelüberwachung fieberhaft nach dem Erreger von Ehec-Infektionen fahndeten. Innerhalb kurzer Zeit waren 2800 Menschen erkrankt, 28 starben. Weit harmloser verläuft zwar die Brechdurchfall-Infektion, die sich dieser Tage nach dem Verzehr von Essen in Schulen und Kindereinrichtungen in fünf Bundesländern ausbreitete. Zumeist klingen die Beschwerden nach wenigen Tagen wieder ab, nur wenige der betroffenen Kinder mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Dennoch gilt höchste Alarmstufe, denn wenn die Infektion von Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung ausgeht, ist die Verbreitungsgefahr besonders groß – und viele Eltern fühlen sich hochgradig verunsichert. Eine Parallele zu 2011 besteht darin, dass auch diesmal fast eine Woche nach dem Auftreten der ersten Fälle die Herkunft des Erregers noch immer unklar ist.

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