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Frankreich: Reform im Schongang
Die Franzosen können weiterhin mit 62 in Rente gehen. Staatschef Francois Hollande will ihnen dafür höhere Beitragssätze zumuten.
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Keine Reform, sondern ein Reförmchen – so lautet die Bilanz für die Pläne zur Erneuerung des französischen Rentensystems, welche die Regierung von Staatschef François Hollande jetzt vorgelegt hat. Noch im Wahlkampf vor eineinhalb Jahren hatte Hollande angekündigt, dass er eine dauerhaft sichere Grundlage für die Finanzierung des chronisch defizitären Rentensystems schaffen werde. Von einer Reform war die Rede, die über die Anpassungen des Rentensystems aus den vergangenen Jahrzehnten deutlich hinausgehen sollte. Seit einem Jahr hatte die Regierung von Premierminister Jean-Marc Ayrault dazu Experten angehört und sich mit den Sozialpartnern beraten. Doch was der Regierungschef am Dienstagabend nach letzten Gesprächen mit Gewerkschaften und Arbeitgebern als Ergebnis vorstellte, bleibt hinter den Ankündigungen weit zurück.
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