Theresa May und der Brexit: Revolte in Westminster
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Die britische Regierungschefin Theresa May.

© Tolga Akmen/AFP

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Theresa May und der Brexit: Revolte in Westminster

Nach dem Rücktritt von Außenminister Boris Johnson muss die britische Regierungschefin Theresa May um ihr Amt bangen. Ein Kommentar.

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The lady’s not for turning – so lautet ein legendäres Zitat der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher. Sie wollte damit zum Ausdruck bringen, dass sie keine Kehrtwende in ihrer – ultraliberalen – Wirtschaftspolitik machen werde. Nun teilt die heutige Premierministerin Theresa May zwar nicht den Starrsinn der „Eisernen Lady“, was man schon an ihrem Lavieren zwischen den verschiedenen politischen Brexit-Lagern in London sieht. Aber in gewisser Weise bleibt sich auch Theresa May treu: Einen „harten Brexit“ wollte sie nie, weil dies der Wirtschaft einen erheblichen Schaden zufügen würde. Mit dieser Linie, die in der vergangenen Woche auf dem Landsitz in Chequers festgezurrt wurde, hat sich die Regierungschefin vorerst durchgesetzt – und gleichzeitig eine Revolte in Westminister losgetreten. Denn die Rücktritte des Brexit-Ministers David Davis und des Außenministers Boris Johnson kommen einer politischen Mobilmachung der beiden vehementesten Vertreter eines „harten Brexit“ gleich.

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