Wechsel im Umweltministerium: Röttgens Abschied
Bundespräsident Gauck hat am Dienstag den von der Kanzlerin geschassten Umweltminister Norbert Röttgen abberufen und Peter Altmaier zum Nachfolger ernannt. Wie war das Klima beim Wechsel?
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Die Frau Bundeskanzlerin guckt den Herrn Bundespräsidenten streng von der Seite an. „Is’ gut jetzt?!“, sagt ihr Blick. Aber Joachim Gauck hat sich genau überlegt, was er wem zum Amtswechsel im Bundesumweltministerium ins Stammbuch schreiben will. Peter Altmaier, dem Neuen, den Wunsch nach einer „glücklichen Hand“. Norbert Röttgen, dem Entlassenen, eine sanfte Mahnung, nicht nachzukarten: Der Wechsel, auch dieser, sei in der Demokratie „eine republikanische Normalität“. Aber Gauck findet zugleich warme Worte des Lobes für den scheidenden Minister. Ein Satz ist besonders bemerkenswert. „Früher als andere haben Sie erkannt, dass es Zeit für die Energiewende ist“, sagt Gauck. „Dafür sind wir Ihnen dankbar.“ Angela Merkel guckt noch eine Spur finsterer. Früher als andere – früher als sie, zum Beispiel.
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