Kaukasus-Krise: Russland wirft der NATO Voreingenommenheit vor
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Kaukasus-Krise: Russland wirft der NATO Voreingenommenheit vor

Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist auf die Nato böse. Sehr böse. Die Allianz, so der Diplomat, verhalte sich im Konflikt um Georgiens abtrünnige Autonomie Südossetien "nicht objektiv und voreingenommen". Vor allem aber habe man in Brüssel offenbar vergessen, wie und warum alles - gemeint war der Krieg mit Georgien - begonnen hat. Dass die Nato die Zusammenarbeit mit Russland einstellt, hat Folgen für alle Beteiligten.

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Lawrow ging unmittelbar nach der gestrigen außerordentlichen Tagung der Nato-Außenminister zum Gegenangriff über. Dort hatte das westliche Bündnis beschlossen, die Zusammenarbeit im Rahmen des Russland-Nato-Rates einzustellen, bis Moskau alle Bestimmungen eines Sechs-Punkte-Plan erfüllt hat, den Moskau und Tiflis letzte Woche unter Vermittlung von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ausgehandelt hatten.

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