Asylbewerber in Deutschland: Sammeln oder verteilen?
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Wohin mit den Flüchtlingen? Neben Asylbewerberheimen, wie hier einst in dem sächsischen Städtchen Kamenz, gibt es auch die Möglichkeit, die Menschen in kleineren Wohnungen unterzubringen. Foto: Matthias Hiekel/dpa

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Asylbewerber in Deutschland: Sammeln oder verteilen?

Bundesländer und Kommunen gehen ganz unterschiedlich mit Flüchtlingen um – die einen bevorzugen größere Lager auf dem Land als Unterkunft, die anderen normale Wohnungen. Aufgrund der stark gestiegenen Zahl der Asylbewerber gibt es massive Platzprobleme.

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„Der Mensch steht zu wenig im Vordergrund“, findet Konrad Specker von den Freien Wählern. Dabei verhalten sich die Bewohner in der Gemeinde Bad Heilbrunn, in der Specker Zweiter Bürgermeister ist, beim Thema Asylbewerber geradezu vorbildlich. 32 Asylsuchende leben derzeit in zwei Häusern in dem Ort mit rund 3800 Einwohnern. Alle zwei Wochen trifft sich ein Runder Tisch mit ihnen, mit Vertretern der Gemeinde, der Kirchen und des Landratsamtes. Einen Dolmetscher gibt es auch. Es wird darüber geredet, was gebraucht wird, wo es Probleme gibt, „wie es halt läuft“, sagt Specker. Was ihm fehlt, ist ein Bekenntnis der bayerischen Landesregierung, dass Asylbewerber tatsächlich willkommen sind.

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