Politik: Schärfere Töne
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Auf den Plakaten sind sie nett. Aber der bislang eher langweilige Wahlkampf in NRW ist gut eine Woche vor dem Urnengang doch etwas schärfer geworden. Denn Rot-Grün muss um die sicher geglaubte Mehrheit bangen. Foto: Martin Gerten/dpa

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Politik: Schärfere Töne

Vorlaute Liberale, starke Piraten, nervöse Rot-Grüne – der NRW-Wahlkampf gewinnt an Fahrt.

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Christian Lindner beantwortet Anfragen von Journalisten üblicherweise nicht nur rasch, sondern in vielen Fällen auch gerne persönlich. Den Stress des Wahlkampfes lässt er sich nie anmerken, er ist stets aufmerksam und hat es sich angewöhnt, jede Hand zu schütteln, die er greifen kann. Seine Interviewtermine hat er fein getaktet, es vergeht kein Tag, an dem seine Helfer nicht irgendeine Äußerung des FDP-Spitzenkandidaten in Nordrhein- Westfalen unter den Medienleuten streuen, um auf diesem Wege auch noch für nette Zweitverwertungen seiner Parolen zu sorgen. Weil das so ist, gibt es kaum einen Bürger im Land, der den Lindner- Satz „Lieber neue Wahlen als neue Schulden“ gut eine Woche vor dem Wahltermin am 13. Mai noch nicht gehört hat.

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