Transparency International-Gründer Peter Eigen: Sein durchsichtiges Manöver
zum Hauptinhalt
Großprojekte wie beispielsweise der Neubau von Straßen oder von Staudämmen sind enorm korruptionsanfällig. Nach Einschätzung von Peter Eigen, dem Gründer von Transparency International flossen in den frühen 90er Jahren rund ein Drittel der Mittel in die Taschen korrupter Politiker.

© Ute Grabowsky/photothek.net

Tagesspiegel Plus

Transparency International-Gründer Peter Eigen: Sein durchsichtiges Manöver

Irgendwann war es Peter Eigen zu viel. Da hatte der Weltbank-Mann schon Millionen Dollar in den Taschen korrupter Politiker verschwinden sehen. Schluss jetzt!, fand er – und gründete Transparency International.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Als sich der langjährige Regierungsberater Peter Eigen anfing zu fragen: „Was mache ich hier überhaupt?“, arbeitete er im Ostafrikabüro der Weltbank in Nairobi. Die Erkenntnis, dass Korruption Diebstahl am kleinen Mann und an der kleinen Frau ist, war da, Ende der 1980er Jahre, noch kein Gemeingut. Im Gegenteil. Korruption wurde in Chefetagen, Entwicklungsministerien und Hilfsorganisationen als zwar lästiges, aber auch unausweichliches Übel betrachtet.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })