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Krise in Griechenland: "Sie werden stehlen und einbrechen"
Die Menschen in Griechenland haben Angst. Was wird nach dem Sonntag passieren? Noch kaufen sie nicht in Panik die Regale leer, aber man spürt, dass sich im Land alle irgendwie auf das Schlimmste einstellen. Eine Reportage aus Athen.
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An den Athener Kiosken sind Zeitungen heute besonders gefragt. „Alle reden über ihre Ängste. Sie kaufen Zeitungen – und Zigaretten, Zigaretten, Zigaretten“, sagt Eleny Lozou, „so lange sie noch Geld haben“, und reicht wie automatisch eine Schachtel über den Tresen. Die 30-Jährige selbst will sich nicht bange machen lassen. „Natürlich ist das alles schlecht, aber warten wir mal ab.“ Sie verdient mit ihren Zwölfstundenschichten sechs Tage die Woche 800 Euro im Monat. „Das ist genug für mich und meinen Sohn in dieser Situation“, sagt sie. Der Sohn ist vier. Sie mag Tattoos, vor sechs Jahren hat sie sich den Rücken verzieren, Sterne auf den Unterarm stechen lassen. „Als ich noch Geld hatte.“ Sie würde sich gern auch das Porträt ihres Jungen auf den Körper tätowieren lassen. Aber dafür reicht es im Moment nicht.
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