Kirche und Staat gedenken der Corona-Opfer: Sind im Tod nicht alle Menschen gleich?
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Haben Angehörige etwa von Krebs-Toten nicht dasselbe Maß an Anteilnahme verdient? Schmecken deren Tränen anders?

© Rolf Vennenbernd/dpa

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Kirche und Staat gedenken der Corona-Opfer: Sind im Tod nicht alle Menschen gleich?

Der Toten zu gedenken ist ein zivilisatorisches Ritual. Doch Corona ist weder eine Naturkatastrophe noch ein Verbrechen. Es ist eine Krankheit. Ein Kommentar

Malte Lehming
Ein Kommentar von Malte Lehming

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Etwas stimmt nicht an diesen Plänen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will am 18. April mit einer staatlichen Trauerfeier in Berlin der Opfer der Corona-Pandemie gedenken. Zuvor wollen die beiden christlichen Kirchen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche dasselbe tun. Hinterbliebene der Corona-Toten sollen zu Wort kommen. Aber sind im Tod nicht alle Menschen gleich?

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