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Kanzlerkandidat Martin Schulz: SPD schwenkt bei Doppelstaatigkeit um
Die SPD will die doppelte Staatsbürgerschaft für Einwanderer der dritten Generation prüfen. In der Vergangenheit hatte sie sich vehement für den Doppelpass ausgesprochen. Die Union wertet diesen Schwenk als unglaubwürdiges Wahlkampfmanöver.
- Maria Fiedler
- Robert Birnbaum
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Die SPD weicht ihr Bekenntnis zur doppelten Staatsbürgerschaft auf. Die Partei wolle das Modell eines „Generationenschnitts“ prüfen, sagte Kanzlerkandidat Martin Schulz bei der Vorstellung eines Zehn-Punkte-Papiers zur Inneren Sicherheit am Donnerstag in Berlin. Somit denkt die Partei öffentlich über eine Regelung nach, bei der zwar die hier geborenen Kinder von Einwanderern die doppelte Staatsbürgerschaft erhalten – deren in Deutschland lebende Kinder, die dritte Generation, aber nicht mehr.
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