SPD und Opposition sehen Beschaffung von Kampfdrohnen kritisch
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Drohne vom Typ MQ-1 Predator im Flug.

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Opposition warnt vor Enthemmung: SPD skeptisch gegenüber Kampfdrohnen

Braucht die Bundeswehr bewaffnete Drohnen? Seit Jahren wird darüber diskutiert. Jetzt soll eine Entscheidung fallen. Die Opposition fürchtet "mehr Krieg, mehr Tote, mehr Unheil".

Von Michael Schmidt

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Die SPD hat sich zurückhaltend zur Anschaffung bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr geäußert. "Ich kann nicht sagen, dass wir uns dem selbstverständlich anschließen würden", sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi am Montag in Berlin. Natürlich gebe es nachvollziehbare sicherheitspolitische Gründe dafür. Es gebe aber auch schwerwiegende ethische und völkerrechtliche Argumente dagegen. Der SPD-Vorstand habe sich in einem Beschluss gegen die Beschaffung von Kampfdrohnen und gegen vollautomatische Waffensysteme ausgesprochen. In der schwierigen Debatte müsse man aber noch einmal eine ernsthafte Abwägung vornehmen, sagte Fahimi.

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