Gedenken in Hiroshima: Stadt im Zwiespalt
zum Hauptinhalt
Laternen für die Opfer. Kinder erinnern an den Atombombenabwurf von 1945.

© AFP

Tagesspiegel Plus

Gedenken in Hiroshima: Stadt im Zwiespalt

Hiroshima ruft am Jahrestag des Atombombenabwurfs zum Frieden auf. Aber eine komplette Aufarbeitung der Geschichte lässt auf sich warten.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Um 8.15 Uhr wurde geschwiegen. Eine Minute lang herrschte Stille im Peace Memorial Park, nur die lauten Zikaden auf den Bäumen waren zu hören. Kurz darauf flogen weiße Tauben in den Himmel, die 30 000 Besucher im Zentrum Hiroshimas atmeten auf. Genau um diese Uhrzeit vor 68 Jahren schien in der westjapanischen Großstadt die Welt unterzugehen. Am 6. August 1945 erfuhr Hiroshima als erste und bis heute vorletzte Stadt die Zerstörungskraft einer Atombombe. 200 000 Menschen starben, die Stadt wurde ausgelöscht. Unzählige Überlebende waren schädlicher Strahlung ausgesetzt.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })