Verantwortung für Hass und Gewalt: Strafgerichtshof klagt kenianische Minister und hohe Beamte an
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Defensiv und angeschlagen: Präsident Kibaki (links) hat die Polizei in Alarmbereitschaft versetzt. Auch ein enger Vertrauter des Premiers Odinga steht auf der Liste.

© AFP

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Verantwortung für Hass und Gewalt: Strafgerichtshof klagt kenianische Minister und hohe Beamte an

Zwei amtierende und ein ehemaliger Minister, der Chef des öffentlichen Dienstes, der frühere Polizeichef und ein Journalist müssen sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verantworten.

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Berlin - Der IStGH will ihre Rolle in den blutigen Krawallen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Kenia 2007 untersuchen. Die sechs Namen, die Chefankläger Luis Moreno Ocampo am Mittwoch bei einer live übertragenen Pressekonferenz in Den Haag öffentlich machte, setzen die Regierung ziemlich unter Druck. Die Polizei ist in Alarmbereitschaft versetzt worden, auch wenn bis zum Abend keine neuen Unruhen ausgebrochen sind. Axel Harneit-Sievers, Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Nairobi, sagte in einer ersten Einschätzung: „Die Liste bildet ziemlich genau das ab, was wir über die Gewalt nach der Wahl 2007 und 2008 wissen.“

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