Ortstermin: Strahlendes Erbe in Rheinsberg
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Rheinsberg

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Ortstermin: Strahlendes Erbe in Rheinsberg

Die Menschen in und um Rheinsberg hatten sich mehr oder weniger mit dem Kraftwerk arrangiert. Claus-Dieter Steyer verfolgt nun die Demontage des ältesten deutschen KKW.

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Fast 20 Jahre nach der letzten Kilowattstunde Strom aus dem stillgelegten Kernkraftwerk Rheinsberg müssen sich Besucher immer noch bis aufs letzte Hemd ausziehen. Damit sich keine belasteten Partikel in der Kleidung und auf der Haut festsetzen, gibt es firmeneigene Unterwäsche, Strümpfe, Schuhe, Overall, Handschuhe und einen Schutzhelm. Zurück ins Freie dürfen die Besucher, genau wie die unmittelbar mit der Demontage beschäftigten Ingenieure und Arbeiter, erst nach gründlichem Duschen und der Computeransage: „Keine Kontamination festgestellt.“ Die 1966 als erstes deutsches Atomkraftwerk in Betrieb genommene Anlage im Norden Brandenburgs strahlt also offenbar immer noch ziemlich stark, obwohl der Reaktorbehälter schon im Herbst 2007 ins Zwischenlager Lubmin bei Greifswald transportiert worden war.

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