Friedensnobelpreisträgerin: Tawakkol Karman: "Die Eiserne" widmet den Preis dem arabischen Frühling
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Tawakkol Karman, Friedensnobelpreisträgerin.

© Katharina Eglau

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Friedensnobelpreisträgerin: Tawakkol Karman: "Die Eiserne" widmet den Preis dem arabischen Frühling

Sie ist eine Galionsfigur des Arabischen Frühlings: Im Jemen kämpft die Aktivistin Tawakkol Karman seit acht Monaten für den Sturz des Langzeit-Präsidenten Ali Abdullah Saleh.

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Viel war im Vorfeld spekuliert worden. Wer von den Aktivisten des Arabischen Frühlings, der seit Januar die Welt bewegt, würde den diesjährigen Friedensnobelpreis wohl bekommen – der smarte ägyptische Google-Manager Wael Ghonim, die couragierte tunesische Bloggerin Lina Ben Mhenni oder die Mitbegründerin der „Bewegung 6. April“, Israa Abdel Fattah, deren beharrliche Arbeit den Boden für die Demokratiebewegung am Nil bereitete. Die Wahl des Nobelkomitees jedoch fiel auf eine junge Frau, die in Jemens Hauptstadt Sanaa in einem Zelt lebt, Mutter dreier Kinder, stets in landesüblicher schwarzer Abaya gekleidet, kombiniert mit einem bunten Kopftuch. Zusammen mit zehntausenden Mitstreitern kämpft Tawakkol Karman seit acht Monaten für den Sturz von Präsident Ali Abdullah Saleh, der das Land an der Südspitze der Arabischen Halbinsel seit 33 Jahren beherrscht.

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