
Der designierte Arbeitsminister fühlt sich an die Zusagen seiner Vorgängerin nicht mehr gebunden. Gleichzeitig wischt der Unionsfraktionschef zwei SPD-Projekte vom Tisch. Hält in dieser Regierung eigentlich irgendein Beschluss?

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur
Bärbel Bas wurde am 3. Mai 1968 in Walsum geboren. Sie ist SPD-Politikerin und seit dem 6. Mai 2025 Bundesministerin für Arbeit und Soziales der Bundesrepublik Deutschland im Kabinett Merz.

Der designierte Arbeitsminister fühlt sich an die Zusagen seiner Vorgängerin nicht mehr gebunden. Gleichzeitig wischt der Unionsfraktionschef zwei SPD-Projekte vom Tisch. Hält in dieser Regierung eigentlich irgendein Beschluss?

Die Junge Union stattet Johannes Winkel bei der Wiederwahl mit einem sehr starken Ergebnis aus – auch um die Rentenreform zu retten. Seine Vision: „Immer kompromissbereit, aber vorher immer kampfbereit.“

Im Januar wählt die SPD ihre gesamte Führungsspitze neu. Doch wer tritt überhaupt an? Es bahnt sich ein Besetzungsproblem an. Das zeigt, wie personell ausgezehrt die Partei ist.

Der Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn könnte zum brisanten Eskalationspunkt im zweiten heißen Renten-Herbst werden. Und dann geht es noch um den fragwürdigen Umgang mit großen Geldsummen.

Union und SPD streiten um den Umgang miteinander. Die SPD habe Katherina Reiche geschont, als diese krank war, behauptet SPD-Chef Klingbeil. Ein Blick ins Archiv vermittelt einen anderen Eindruck.

Hat Friedrich Merz in vertraulicher Runde Vorwürfe gegen die Ex-Arbeitsministerin erhoben? Jetzt gibt es erstmals eine amtliche Stellungnahme – die wohl als Dementi verstanden werden soll.

Heute fragen wir uns, ob früher eigentlich irgendetwas besser war. Unser Special Guest saß in russischer Haft, spricht mit uns über seine Erfahrung mit den Geheimdiensten. Und wir fordern unsere Leser zum Wortagon-Duell heraus!

Diese Sitzungswoche ist geprägt von gegenseitigen Angriffen zwischen SPD und Union. Wer agiert fieser? Wer ist schuld? Das verdrängt wichtigere Fragen. Und lässt sich vermeiden.

Die SPD muss nach dem Rückzug von Bärbel Bas ihre Führung neu aufstellen. Die Wahl der Parteispitze ist für Mitte Januar in Bremen geplant.

Hat die Union Stimmungsmache gegen Bärbel Bas betrieben, ohne Rücksicht auf deren persönliche Lage? Oder war es sogar genau umgekehrt? Der Vertrauensverlust in der Koalition reicht tief.

Der Rücktritt von Bärbel Bas hat zu neuem Streit zwischen der SPD und der Union geführt. Über ihre Sprecherin legt die mecklenburg-vorpommersche Landeschefin nun nach.

Der Bundeskanzler müht sich, den Streit der vergangenen Tage zu versachlichen. Doch da wollen nicht alle mitmachen. Die Debatte zeigt: Beim Thema Rente steht der Koalition noch eine Belastungsprobe bevor.

Je weniger empathisch die Politik, genauer die Politiker, sich zeigen, desto weniger werden sie selbst Empathie erfahren. Da ist die schwarz-rote Koalition herausgefordert.

Nach SPD-Kritik am Umgang mit Ex-Arbeitsministerin Bärbel Bas zeigen sich viele in CDU und CSU fassungslos. Wie geht es weiter im Streit zwischen den Koalitionspartnern?

Heute suchen wir nach Gerechtigkeit, werfen einen Blick in das Familienleben von Franca Lehfeldt und Christian Lindner – und haben in das neue Album der Band Bilderbuch reingehört.

Wenn die Arbeitsministerin von Bundespräsident Steinmeier ihre Entlassungsurkunde erhält, sind keine Journalisten und Kameras dabei. Das ist ungewöhnlich.

Der SPD‑General bekräftigte die Anschuldigungen gegen den Koalitionspartner. Der Trauerfall in Bas’ Familie sei bekannt gewesen – dennoch habe man gegen die Ministerin Stimmung gemacht.

Wer soll für die zurückgetretene Bas in die Führungspitze der Sozialdemokraten nachrücken? Kämpfer richtet seinen Blick nach Mecklenburg-Vorpommern – ebenso wie Niedersachsens Ministerpräsident Lies.

Im „Brennpunkt“ der ARD hat sich Lars Klingbeil zu seiner persönlichen Zukunft geäußert – und die Vorwürfe an den Koalitionspartner erneuert. Dann bekam Markus Söder die Gelegenheit zu reagieren.

Zentrale Elemente der schwarz-roten Reformagenda sollen aus dem Arbeits- und Sozialministerium kommen. Die Union wirft Bärbel Bas vor, sie verschleppt zu haben. Was auf ihren Nachfolger zukommt.

Ist die Spitzenpolitik als Geschäft nicht nur hart, sondern zu hart? Die SPD macht dem Koalitionspartner nach dem Rücktritt von Bärbel Bas harte Vorwürfe. Doch die Sache hat mehr Dimensionen.

1999 führte der Richtungsstreit um Reformen in der SPD zum Rücktritt von Parteivorsitz und Ministeramt. Dies öffnete den Weg zur Agenda 2010. Doch die Parallelen zum Bas-Rückzug haben Grenzen.

Ist die Politik nicht nur ein hartes, sondern ein zu hartes Geschäft geworden? Wie kommt die SPD zu einer neuen Parteispitze? Und was wird aus Lars Klingbeil? Am Tag von Bärbel Bas’ Rücktritt stellen sich große Fragen.

Um das Wachstum im Land anzukurbeln, will die Union die Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß senken. Ohne Wachstum werde bei Wahlen in Zukunft kein Erfolg für die Union eintreten, sagt Merz.

Arbeitsministerin und SPD-Chefin Bärbel Bas hat ihren Rücktritt auch mit Attacken des Koalitionspartners begründet. Welche Äußerungen damit gemeint sein dürften, zeigt dieser Überblick.

Nach dem Rücktritt seiner SPD-Co-Chefin Bärbel Bas hat Lars Klingbeil einen Parteitag angekündigt. Auf diesem soll eine neue Parteispitze gewählt werden. Ob er selbst antritt, ließ Klingbeil offen.

Die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen haben sich nach dem Rücktritt von Bärbel Bas für eine Arbeitsministerin ausgesprochen.

SPD-Chefin Bärbel Bas legt ihre Ämter nieder – und begründet das auch mit Angriffen gegen sie. Manuela Schwesig findet deutliche Worte für den Koalitionspartner im Bund. Das lässt der Kanzler nicht auf sich sitzen.

CSU-Politiker Holetschek äußert sein Mitgefühl für die zurückgetretene Bundesarbeitsministerin Bas. Die Erwartungen an ihren Nachfolger Alexander Schweitzer sind groß.

Wenige Monate nach dem Absturz bei der Wahl in Rheinland-Pfalz ist Alexander Schweitzer auf dem Sprung nach Berlin. Der SPD-Politiker soll Arbeitsministerin Bärbel Bas im Amt folgen.

Die SPD-Vorsitzende und Arbeitsministerin Bas tritt in einer schwierigen Zeit zurück. Wie reagiert Brandenburgs Regierungschef und SPD-Landeschef Woidke darauf?

Die Arbeitsministerin und SPD-Chefin tritt mit sofortiger Wirkung von allen Ämtern zurück. Bas möchte den Tod ihrer Stieftochter verarbeiten und beklagt öffentliche Angriffe gegen sich – auch aus den Reihen der Union.

Neue Regelungen für die Altersabsicherung sollten zum 1. Januar 2027 in Kraft treten. Einem Bericht zufolge hat sich der Kanzler von dem Ziel verabschiedet. Frei sieht die CDU in „schwierigem Zustand“.

Im ersten Koalitionsausschuss nach der Sommerpause geht es um viel. Bei wichtigen Reformprojekten ist man noch uneins, das Vertrauen ist belastet. Und dann ist da noch der Dammbruch in Sachsen-Anhalt.

Die Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin hat erneut alle Termine abgesagt. Grund ist ein Trauerfall in der Familie.

Abschlagsfrei in den Ruhestand nach 45 Versicherungsjahren: Ob es dabei bleiben kann, ist hoch umstritten. Ein analytischer Blick auf Zahlen, Daten, Fakten – und die sprichwörtlichen Dachdecker.

Die Wirtschaftsministerin von der CDU erhöht bei einem der wichtigsten Projekte der Koalition den Druck auf die Kabinettskollegin der SPD: Die Arbeitsministerin müsse bei der Rente jetzt zügig liefern.

Wer Antisemitismus bekämpfen will, muss aufhören, ihn kleinzureden. Der Ex-Chef der Linken macht dabei eine besonders schlechte Figur.

Was bleibt übrig von den Vorschlägen der Rentenkommission? Johannes Winkel, einflussreicher Sozialpolitiker in der Union, mahnt eine Umsetzung der Empfehlungen an. Denn die seien politisch längst geeint.

Die schwarz-rote Rentenpolitik strapaziert den Bundeshaushalt über, warnt der Bundesrechnungshof. Über akut fällige 400 Millionen Euro Extrakosten habe das Arbeitsministerium die Öffentlichkeit bewusst im Unklaren gelassen.
öffnet in neuem Tab oder Fenster