
Die Börse hofft auf eine erneute Geldschwemme durch die Europäische Zentralbank. Die EZB kämpft gegen den Preisverfall in der Euro-Zone. Gefühlt ist der aber auch in Deutschland längst da.

Die Börse hofft auf eine erneute Geldschwemme durch die Europäische Zentralbank. Die EZB kämpft gegen den Preisverfall in der Euro-Zone. Gefühlt ist der aber auch in Deutschland längst da.

Notenbank und Politik haben den Währungsraum kräftig umgebaut, stehen aber weiter unter Handlungsdruck. Nun bereitet die Europäische Zentralbank den Kauf von Staatsanleihen vor – und in einer Woche wählen auch noch die Griechen.

Darf die Europäische Zentralbank angeschlagenen Euro-Ländern mit dem Kauf von Anleihen unter die Arme greifen? Ja, sagt ein Gutachter am EU-Gerichtshof. Die Notenbank dürfe auch unkonventionelle Schritte tun. Das nimmt Euro-Kritikern den Wind aus den Segeln

Die Bundesregierung will von einer Änderung ihrer Griechenlandpolitik angeblich nichts wissen. Dennoch wird heftig über einen „Grexit“ debattiert. Wie hält es Berlin mit dem Krisenland?

Der SPD-Finanzpolitiker Carsten Schneider hält eine Rückkehr Griechenlands zur Drachme für „abenteuerlich“. In der Bundesregierung und in der Union sehen viele ein solches Szenario mit weniger Sorge.

Der Fraktionschef der konservativen EVP-Fraktion im EU-Parlament, Manfred Weber, glaubt nicht, dass das Abendland am Islam scheitern wird, "den es heute selbstverständlich in Europa gibt". Dafür fordert der CSU-Politiker im Interview die "Pegida"-Unterstützer zu einer Debatte über die Werte des Abendlandes auf.

Aus ökonomischer Sicht mag eine Pleite Griechenlands ihren Schrecken verloren haben. Aber falls der Syriza-Partei der Durchmarsch bis ins Regierungsamt gelingt, könnte dies einen politischen Zersetzungsprozess in der Euro-Zone einläuten. Ein Kommentar.

Misslingt die Präsidentenwahl auch im dritten Anlauf, gibt es Neuwahlen – und der Staatsbankrott droht. Deutsche Ökonomen befürchten aber keine neue Euro-Krise.

Die Grünen sind inzwischen an mehr Länderregierungen beteiligt als die Volkspartei CDU. Und dennoch: Die Umfragewerte für die Merkel-Partei stimmen. Beim Bundesparteitag werden sich die Christdemokraten deshalb gewohnt selbstsicher geben - doch das könnte sich rächen. Ein Kommentar.

Aus dem angekündigten Auftritt von Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy beim CDU-Parteitag in Köln wird nichts - offenbar will Kanzlerin Angela Merkel dem neuen UMP-Chef keine derartige Bühne für sein politisches Comeback bieten.

Wer gesündigt hat, soll büßen: Mit diesem Rezept wollten die Deutschen Europa aus der Krise führen. Überzeugend sind die Ergebnisse nicht. Das zeigt der Vergleich mit den USA, die trotz vieler Risiken besser bei der Krisenbewältigung sind. Ein Kommentar.

Polens Regierungschefin hat beim EU-Klimagipfel ein wenig eingelenkt und dafür milliardenschwere Ausgleichszahlungen herausverhandelt. Trotzdem ist der Kompromiss richtig. Ein Kommentar.

Großbritanniens Premier will auf Druck von rechts die Einwanderung aus der EU bremsen.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz stellt den strikten Haushaltskonsolidierungs-Kurs der Bundesregierung im Tagesspiegel-Interview infrage. Die These, wonach Haushaltssanierung automatisch zu Wachstum führe, habe sich „in Europa als falsch erwiesen“, sagt der SPD-Politiker.

Die Wachstumsaussichten sinken jetzt auch in Deutschland. Die Frage ist, was die Regierung tun kann, um die Wirtschaft zu stärken. Es gibt mehrere Vorschläge. Und einige Vorbehalte.

Irland bekommt Hilfe durch den Bundestag bei Zinserleichterungen. Im Gegenzug muss sich Dublin aber Kritik der Haushälter an der Niedrigsteuer-Praxis auf der Grünen Insel gefallen lassen.

Der Ukraine-Konflikt, die Euro-Krise, die Sorge vor Ebola - vom Optimismus, der die deutsche Wirtschaft bis vor kurzem antrieb, ist nichts mehr zu spüren. Konjunkturprogramme halten Ökonomen dennoch für überflüssig.

Die Europäische Union basiert auf der territorialen Integrität ihrer Mitgliedstaaten. Doch bisher setzen die EU-Institutionen separatistischen Bestrebungen nur wenig entgegen. Dies muss sich dringend ändern, meint Sabine Riedel. Ein Kommentar.

Über vier Jahre nach dem Beginn der Euro-Krise möchte Griechenland demnächst wieder verstärkt Geld am Kapitalmarkt einsammeln, statt auf die Hilfen der internationalen Geldgeber angewiesen zu sein.

14 Monate vor dem entscheidenden Weltklimagipfel in Paris will UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die Vereinten Nationen auf einen Klimaschutz einschwören. Was kann er erreichen?

Der EZB-Chef hat drastische neue Maßnahmen verkündet. Sein Plan ist ein heikles Unterfangen - mit wenig Aussicht auf Erfolg. Ein Kommentar.
Der Erfolg der Alternative für Deutschland ist vor allem ein Problem für die Union. Die AfD droht für die CDU zu einer Art Linkspartei von rechts zu werden. Welche Koalitionsoptionen haben die Christdemokraten?

Die AfD hat es aus dem Stand in Sachsen in den Landtag geschafft - auch ohne Euro-Krise. Erfolg hat sie besonders bei Wählern, die das Ende des politischen Wettbewerbs zwischen CDU und SPD durch die Große Koalition beunruhigt. Ein Kommentar.

In dieser Woche soll es sich entscheiden: Wer wird Nachfolger von Catherine Ashton, der Quasi-EU-Außenministerin? Ukraine, Nahost, Irak - die Personalie ist von höchster Relevanz. Ein Gastkommentar.

Seine erste Reise als designierter Präsident der neuen EU-Kommission unternahm Jean-Claude Juncker nach Athen. Das war ein Signal an die Griechen, die wie kein anderes Volk in Europa unter den Folgen der Schuldenkrise und des Sparzwangs leiden.

Sie fühlen sich ausgebeutet und klagen über Knebelverträge: Spanische Pfleger wollen weg aus Beelitz
Bundeskanzlerin Angela Merkel feiert heute ihren 60. Geburtstag. Sie gehört zu den Größen der Weltpolitik. In Deutschland ist niemand erkennbar, der ihr machtpolitisch gefährlich wäre.

In der Einwanderungs- und Integrationspolitik stehen sich Humanisten und Materialisten gegenüber. Humanisten sehen die Gesellschaft in der Pflicht, Materialisten die Immigranten. Kann es eine Versöhnung geben?

Google hat Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in einen neuen Expertenbeirat berufen. Das Gremium soll Empfehlungen erarbeiten, wie das Recht auf Vergessen umgesetzt werden kann. Sie wolle dem Datenschutz zu mehr Gewicht verhelfen, sagt die Ex-Justizministerin.

Die österreichische Autorin verfasst mit ihrem neuen Roman eine Satire über den Literaturbetrieb aus feministischer Sicht. Ihre Hauptfigur, Nelia Fehn, sorgt für Überraschungen.

Über die Tücken der Woche - der vergangenen - schreibt in den kommenden Wochen Friedrich Küppersbusch, der Autor, Moderator, Freigeist, im Tagesspiegel. Damit er während der WM 2014 fit bleibt. Gauck, Wulff, Kachelmann und Jogi, der Löw - um die geht's beim ersten Mal. Und um ein Bobbycar in Militärversion.

Es ist ein scharfer Angriff auf Merkels Krisenpolitik: Politiker aus SPD, Linken und Grünen nennen die europäische Einigung als Projekt gefährdet. Und beklagen den wachsenden Einfluss von Rechtsradikalen.

Warum regen sich die Menschen nicht auf, wenn das Ersparte keine Zinsen mehr abwirft? Das Vertrauen in den Fürsorgestaat ist anerzogen. In Deutschland wuchs man seit Jahrzehnten auf im Gefühl: Du wirst weich fallen. Jetzt wurde das „weich“ gestrichen.

Die Bundesbank korrigiert die Wachstumsprognose der deutschen Wirtschaft nach oben. Die Ukraine-Krise und Rente mit 63 könnten die Konjunkturausschichten jedoch trüben.

Im neuen Europaparlament gibt es alles: harte Sachpolitik, Klamauk und Extreme. Hier stellen wir einige Abgeordnete vor.

Beim EU-Gipfel in Brüssel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt, dass der EU-Vertrag eingehalten werden müsse. Was sich so harmlos anhört, ist in Wahrheit eine Kampfansage an das EU-Parlament im Tauziehen um den konservativen Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker.

Martin Schulz oder Jean-Claude Juncker - wer wird Kommissionspräsident? Die konservative EVP wird stärkste Kraft - doch Union und SPD reklamieren beide das Amt für ihre Kandidaten. Seehofer kriegt die Krise. In Frankreich gewinnen Rechtsextreme. Unser Blog zum Nachlesen.

Bei der Handelsblatt-Jahrestagung in Berlin trafen die Spitzenkandidaten von Grünen und AfD, Sven Giegold und Bernd Lucke, aufeinander. Für den AfD-Chef war es ein erster Vorgeschmack auf seine vermutliche Arbeit im Europaparlament.
Angela Merkel hat in Europa den Kampf ums Geld verloren. Und über den, der die Macht hat, kann am Sonntag niemand abstimmen.

Der europäische Integrationsprozess spaltet Europa. Dagegen hilft kein Pathos und kein Martin Schulz - sondern die Auseinandersetzung der EU mit der entscheidenden Frage.
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