UNO: Aktuelle News und Beiträge zu den Vereinten Nationen – Seite 9
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UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat Palästinenser und Israeli dazu aufgerufen, ihre Friedensgespräche schnellstmöglich nach der Wahl in Israel fortzusetzen. Damit gab Annan zugleich einen Hinweis darauf, dass Palästinenser-Präsident Arafat und Israels Ministerpräsident Barak offenbar nicht mehr vor der Wahl am Dienstag zusammenkommen.

UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat der Europäischen Union vorgeworfen, aus populistischen Gründen eine zu restriktive Einwanderungspolitik zu verfolgen. Annan sagte in Stockholm, im Gegensatz zu Nordamerika lehne Europa Einwanderer ab.

Unter den Teilnehmern des WEF sindKofi Annan, UNO-GeneralsekretärJassir Arafat, PLO-PräsidentGro Harlem Brundtland, Direktorin der WeltgesundheitsorganisationDavid Byrne, EU-KommissarHans Eichel, BundesfinanzministerLaurent Fabius, Frankreichs FinanzministerJoschka Fischer, BundesaußenministerStanley Fischer, Managing Director des Internationalen WährungsfondsVicente Fox, Präsident von MexicoOtmar Issing, Chefökonom der Europäischen ZentralbankDonald J. Johnston, OECD-GeneralsekretärCaio Koch-Weser, Finanz-StaatssekretärVojislav Kostunica, Präsident JugoslawiensAleksander Kwasniewski, Präsident PolensPascal Lamy, EU-KommissarErkki Liikanen, EU-KommissarMario Monti, EU-KommissarMike Moore, WTO-ChefMary Robinson, UN-Hochkommissarin für MenschenrechteGünter Verheugen, EU-Kommissar Ernst Welteke, Bundesbankpräsident.

Das israelisch-palästinensische Abkommen, beruhend auf dem Kompromissvorschlag von US-Präsident Bill Clinton, soll durch die UNO ratifiziert und garantiert werden. Es würde, falls von beiden Seiten akzeptiert, die historischen Sicherheitsrats-Resolutionen 242 und 338 ersetzen, welche die Basis für den gesamten Friedensprozess bildeten.

Von Charles A. Landsmann

Die Regierung der Schweiz hat sich für einen Beitritt des Landes zu den Vereinten Nationen (UN) ausgesprochen. Bundespräsident Ogi und Außenminister Deiss legten am Freitag einen entsprechenden Gesetzentwurf vor.

UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat am Mittwoch seinen Aufenthalt in Israel und den Palästinenser-Gebieten zwei Mal verlängert, um seine Vermittlungsbemühungen in der Nahost-Krise fortzusetzen. Aus diplomatischen Kreisen in Beirut verlautete, Annan werde nun erst am Donnerstag im Libanon erwartet.

UN-Generalsekretär Kofi Annan hat zu Beginn des Millenniumsgipfels der Vereinten Nationen (UNO) die rund 160 teilnehmenden Staats- und Regierungschefs aufgefordert, die Menschheit vor Not und Elend zu bewahren. Die Menschen auf der Welt erwarteten, dass sie vor den großen Gefahren wie Armut, Krieg, Umweltzerstörung und Aids geschützt würden, sagte Annan am Mittwoch.

er vor einem Jahr der Kosovo-Intervention entgegenhielt, militärische Gewalt könne keine Probleme lösen, sollte ein Jahr später nicht triumphieren, wie recht er doch gehabt habe. Denn es ging um etwas anderes: Die gewaltsame Vertreibung der Albaner durch die jugoslawische Armee und serbische Milizen zu stoppen oder weiter zu dulden.

Der UNO-Beauftragte will, dass die Hochschule zu einem Ort wird, an dem Veränderungen diskutiert werden könnenMichael Daxner (52) ist seit Februar dieses Jahres bei der UNO-Verwaltung im Kosovo, UNMIK, für das Hochschulwesen zuständig. Daxner war vorher zwölf Jahre lang Präsident der Oldenburger Universität Carl von Ossietzky und lehrte als Professor für Soziologie und jüdische Studien.

Albaner hatten in Mitrovica auch Soldaten der Friedenstruppe beschossenDie internationale KFOR-Truppe im Kosovo hat bei Razzien in der Stadt Kosovska Mitrovica 40 Personen festgenommen, die an gewaltsamen Übergriffen beteiligt gewesen sein sollen. Darunter seien 39 Albaner und ein Serbe, teilte ein KFOR-Sprecher am Montag in Pristina mit.

Als der französische Delegierte die Rede in seiner Landessprache halten will, unterbricht ihn die Präsidentin der UNO-Hauptversammlung souverän: "Lieber Delegierter, wir lieben Ihre Sprache, aber könnten Sie bitte in der Konferenzsprache Englisch fortfahren", weist Anke Schaffartzik den Redner diplomatisch zurecht. Als der Franzose anfängt, mit ihr zu diskutieren, bricht Heiterkeit unter den 300 Delegierten aus.

Die Nachricht vom Frieden hat das Publikum im Spätabendprogramm erreicht. Die Aggression gegen Jugoslawien sei beendet: "Die Friedenspolitik Jugoslawiens und des Präsidenten Slobodan Milosevic hat gewonnen", meldet Serbiens staatliches Fernsehprogramm (RTS) in der Nacht zum Donnerstag.

Von Stephan Israel

BRÜSSEL .Es glich einer Beerdigung erster Klasse in Anwesenheit enger Verwandter: Kaum geboren, war der Fischer-Friedensplan in der Nacht zum Donnerstag schon wieder tot, zu Grabe getragen auch von Bundeskanzler Gerhard Schröder, der als Vorsitzender des Europäischen Rats nach Ende des Brüsseler Sondergipfels zugeben mußte, daß die Initiative seines Außenministers bei den Beratungen der 15 EU-Staats- und Regierungschefs mit UN-Generalsekretär Annan keine Rolle gespielt habe.

Von Thomas Gack

GENF / BRÜSSEL .Die katastrophale Flüchtlingssituation auf dem Balkan spitzt sich immer dramatischer zu: Seit dem Beginn der NATO-Luftschläge Mitte der vergangenen Woche gegen die Bundesrepublik Jugoslawien haben rund 110 000 Albaner panikartig ihre Heimat Kosovo verlassen.

Von Thomas Gack
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