
Die FDP hat bei allen drei Ost-Wahlen den Einzug in den Landtag verpasst. Parteichef Wolfgang Kubicki ordnet das auf seine ganz eigene Weise ein. Wie jetzt die Chancen auf ein Comeback der Partei stehen.

© IMAGO/Christian Spicker
Wolfgang Kubicki gehört zu den bekanntesten Politikern der FDP. Er ist stellvertretender Bundesvorsitzender seiner Partei und seit 2017 erneut Mitglied des Deutschen Bundestages. Während der Coronapandemie vertrat er öffentlichkeitswirksam eine Position, die für möglichst wenig Einschränkungen plädierte.

Die FDP hat bei allen drei Ost-Wahlen den Einzug in den Landtag verpasst. Parteichef Wolfgang Kubicki ordnet das auf seine ganz eigene Weise ein. Wie jetzt die Chancen auf ein Comeback der Partei stehen.

Die Feuerprobe ging für FDP-Chef Wolfgang Kubicki daneben. Am Sonntag flogen seine Liberalen auch in Sachsen-Anhalt krachend aus dem Landtag. Martin Hagen will trotzdem am eingeschlagenen Kurs festhalten.

Libertärer, angriffslustiger, weiter rechts: Wolfgang Kubicki wollte die FDP auf seine Linie bringen – und ist damit in Sachsen-Anhalt krachend gescheitert. Ist das das Ende des Kubicki-Effekts?

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Bei den Landtagswahlen im Osten drohen der Union deutliche Verluste. Sorgen um den Kanzler macht sich die neue CDU-Generalsekretärin deshalb nicht. Zuletzt hatte die Kritik an Merz zugenommen.

Merz’ Beliebtheitswerte sind schon länger im Keller. Wegen seiner Vorgehensweise beim aktuellen Regierungsumbau ist die Kritik am Kanzler auch in der Union groß. Der FDP-Chef legt Merz nun Konsequenzen nah.

Die künftigen Minister sollen am Mittwoch vom Bundespräsidenten ernannt, aber erst im September vereidigt werden. Der FDP-Chef hat daran verfassungsrechtliche Zweifel.

Eine neue Erhebung zeigt: Der Kanzler und seine schwarz-rote Koalition dringen mit ihrer Politik bei den Wählern bisher nicht durch. Die Rechten sind weiter stärkste politische Kraft.

FDP-Politiker Kubicki moniert: „Wer Läden zwangsweise geschlossen halten will, darf sich nicht über sterbende Innenstädte beschweren.“ Doch Sozialverbände und Gewerkschafter sehen das kritisch.

Die Merz-Regierung ringt um große Reformprojekte – und erzielt in einer Erhebung weiter desolate Werte. Die Rechten dürften sich freuen, auch über Zahlen aus dem größten Bundesland.

Bei „Maischberger“ erklärt Wolfgang Kubicki in deutlichen Worten, wie er zur AfD steht. Und beweist wieder einmal, dass flotte Sprüche mehr zählen als Inhalte. Ob das reicht?

Die Kritik des neuen FDP-Vorsitzenden Kubicki an Bundeskanzler Merz fällt deutlich aus. Olaf Scholz dagegen nannte er einen „Aktenfresser“. Gemeint war das wohl als Kompliment.

Kanzler Merz erklärte die FDP für tot. Das wollte Wolfgang Kubicki nicht auf sich sitzen lassen. Wie der neue Vorsitzende die Liberalen wieder zu einer Kraft machen will, die respektiert wird.

Bei „Lanz“ ärgert die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann ihren Widersacher Wolfgang Kubicki – aber so, dass es kaum auffällt. Umso heftiger gerät der Schlagabtausch mit Karl Lauterbach.

Im Kampf um den Vorsitz der Liberalen war die Europapolitikerin unterlegen. Nach heftigem Streit möchte sie jetzt mit Kubicki zusammenarbeiten. Der sagt, man habe sich „nett auseinanderklamüsert“.

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Sie ist eines der neuen Gesichter an der Spitze der Liberalen: Warum Nadin Zaya in Sachen Brandmauer Parteichef Kubicki widerspricht, welche seiner Aussagen sie nicht ernst nimmt – und wie ihre Geschichte sie geprägt hat.

Erstmals seit 2024 würde die FDP in einer Umfrage wieder die Fünf-Prozent-Hürde knacken. Die SPD stürzt derweil auf ein neues Tief und hätte nun genauso viele Stimmen wie die Linke.

60 Prozent für Kubicki, 40 für Strack-Zimmermann: Die Wahl des neuen FDP-Chefs ist entschieden – die Rivalität der beiden geht aber weiter. Am Montag antwortete sie auf einen provokanten Kommentar.

Der neue FDP-Chef Kubicki hat für seine Pläne Lob vom Parlamentsgeschäftsführer der AfD bekommen. Der FDP traut er dennoch nicht zu, Wähler von der AfD abzuwerben.

Zwei Menschen, zwei Meinungen, eine Debatte: Beim Parteitag trägt die FDP einen Richtungsstreit aus. Was nach Aufbruch aussah, endet mit einer Kampfansage des neuen Vorsitzenden.

Die 27-Jährige floh als Kind mit ihren Eltern aus dem Irak und wurde am Samstag trotz zwei Gegenkandidaten auf Anhieb ins FDP-Präsidium gewählt. Dort will sie sich jetzt gegen einen Rechtsruck der Partei stemmen.

Die Wahl zum FDP-Vorsitzenden verläuft für Kubicki anders als geplant. Statt einer feierlichen Krönung gibt es einen Denkzettel. Er führt nun eine tief gespaltene Partei. Kann er seinen Kurs wie vorgesehen durchziehen?

Der Rechtsliberale setzte sich mit 390 zu 259 Stimmen gegen die sozialliberale Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch. Der 74-Jährige soll die FDP nun aus der Bedeutungslosigkeit herausführen.

Wolfgang Kubicki wird wie erwartet zum FDP-Chef gewählt – aber mit nur 60 Prozent und einer Gegenkandidatin, die er nicht kommen sah. Es ist ein Sieg, der wie eine Warnung wirkt.

Der FDP-Parteitag hat Kubicki zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der ehemalige Grünen-Chef Habeck warnt: Das reicht nicht, um die klaffende Lücke im deutschen Parteiensystem zu füllen.

Am Samstag dürfte die FDP ihr Urgestein Wolfgang Kubicki zum Vorsitzenden wählen. Ihm kann es gelingen, die FDP aus der Todeszone zu führen – etwa mit enttäuschten Merz-Anhängern.

Debatten über die Brandmauer wirken zunehmend routiniert, rechtsextreme Akteure erscheinen in Wohlfühlformaten. Und manches daran wirkt mittlerweile erstaunlich normal. Eine Analyse.

Er ist 74, nennt den Kanzler „Eierarsch“ und lehnt die Brandmauer zur AfD ab. Trotzdem sehen viele Liberale in der Provinz in Wolfgang Kubicki die einzige Chance der Partei – oder gerade deshalb.

Der Versuch, die AfD durch Brandmauer und Ausgrenzung kleinzuhalten, sei gescheitert. Der designierte FDP-Generalsekretär Martin Hagen fordert einen anderen Umgang mit der Partei.

Wolfgang Kubicki will am Samstag FDP-Chef werden. Ob Ausfall oder Glücksfall: Der 74-Jährige ist der einzige, der die Liberalen noch führen möchte. Es gibt sogar bereits Indizien für einen Kubicki-Effekt.

Bei der Bundestagswahl scheiterte die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde. Könnte Kubicki sie zurück ins Parlament führen? Die meisten zweifeln laut einer Umfrage daran.

Der 74-Jährige soll die Liberalen als voraussichtlich neuer Vorsitzender aus der Krise führen. In einer Umfrage kratzt die FDP wieder an der Fünf-Prozent-Marke. Die Merz-Regierung kann sich nicht verbessern.

In einem offenen Brief erklären unter anderen Gregor Gysi, Ulrike Herrmann und Andrea Ypsilanti, dass sie ihre Bücher nicht mehr beim Frankfurter Westend Verlag veröffentlichen wollen.

Er sitzt seit 13 Jahren im Bundestag, zeltet in Sitzungswochen und setzt sich für weniger Gehalt ein. Der SPD-Politiker Johannes Fechner über abgehobene Abgeordnete und Debatten in der Duschschlange.

Das Duell um den Vorsitz fällt aus. Herausforderer Henning Höne sorgt mit seinem Rückzug für Frust bei seinen Anhängern. Kann Kubicki die FDP vor der Bedeutungslosigkeit bewahren?

FDP-Landeschef Henning Höne verzichtet auf den Bundesvorsitz und will stattdessen Vize werden. Was hinter der Entscheidung und der Zusammenarbeit mit Kubicki steckt.

Nach Hessen empfehlen nun auch die Liberalen in Sachsen-Anhalt ihren Mitgliedern, beim Parteitag für Kubicki zu stimmen. Die FDP brauche jetzt eine Persönlichkeit, die Orientierung gibt, hieß es.

Am Mittwoch soll das Bundeskabinett die Grundzüge kommender Haushalte und ein Sparpaket für die Krankenkassen beschließen. Noch ist Schwarz-Rot uneinig. Die Opposition redet schon über Neuwahlen.

Sollte Wolfgang Kubicki nicht zum neuen FDP-Vorsitzenden gewählt werden, wolle er aufs „politische Altenteil“ gehen. Inhaltlich sieht er sich nach wie vor als Sozialliberaler.
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