Streit um Lesung in Erfurt: Tiefensee hält SPD-Ausschluss von Sarrazin für „nebensächlich“
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Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Buches "Feindliche Übernahme" im August 2018 in Berlin.

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Streit um Lesung in Erfurt: Tiefensee hält SPD-Ausschluss von Sarrazin für „nebensächlich“

Ein thüringischer SPD-Abgeordneter hat den Buchautor Thilo Sarrazin nach Erfurt eingeladen. In der Landespartei wird deshalb heftig gestritten.

Von Matthias Meisner

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Der thüringische SPD-Vorsitzende Wolfgang Tiefensee sieht es als "nebensächlich" an, ob der umstrittene Buchautor Thilo Sarrazin aus der Partei ausgeschlossen wird. Auf die Frage, ob Sarrazin mit seinen Thesen noch zur Sozialdemokratie in Deutschland gehörte, sagte Tiefensee der "Thüringer Allgemeinen": "Ehrlich gesagt, das ist für mich nebensächlich. Konzentrieren wir uns vor allem darauf, dass die Funktionäre von Pegida, AfD bis NPD, die aus seinen Büchern ihr politisches Gebräu mischen, nicht die Oberhand bekommen."

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