Krieg gegen Kurden in Afrin: Türkei marschiert in Syrien ein
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Türkische Kampfjets bombardieren Kurdenstellungen in Syrien (Aufnahme vom 20. Januar nahe Afrin).

© AFP/Kilic

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Krieg gegen Kurden in Afrin: Türkei marschiert in Syrien ein

Die Türkei startet eine Militäroffensive gegen die Kurden. Nach Bombardierungen folgten am Sonntag Bodentruppen. Wie reagieren Russland und der Westen?

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Nach all den Massakern, Interventionen fast aller Mächte im Nahen Osten, der USA, Russlands, Aufstieg und Zerfall des „Islamischen Staates“ (IS) droht in Syrien abermals eine Wende – im letzten vom Krieg halbwegs verschonten Flecken des Landes: im multiethnischen Afrin, einem Kanton im syrischen Nordwestens. Dort hat die Türkei am Wochenende eine Invasion gestartet. Am Sonnabend wurde der Angriff auf Afrin durch Ankaras Luftwaffe begleitet. Flugzeuge überflogen die mehrheitlich kurdische Region. Staatsschef Recep Tayyip Erdogan kündigte währenddessen vor Anhängern seiner islamischen AKP die „Operation Olivenzweig“ genannte Bodenoffensive an. Der Einmarsch erfolgte dann am Sonntag, wie Regierungschef Binali Yildirim der Nachrichtenagentur Dogan zufolge mitteilte.

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