Afghanistan: "Überleben ist reines Glück"
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In dem Land, das zu den ärmsten der Welt gehört, kamen die Autoren von "Ghost of Afghanistan" weit herum.

© Rahmut Gul/AP/dpa

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Afghanistan: "Überleben ist reines Glück"

Nach zwanzig Jahren ziehen die USA und ihre Verbündeten aus Afghanistan ab. Was das für die Afghanen selbst bedeutet, erzählt eine selten eindrucksvolle TV-Dokumentation.

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Afghanistan, war da was? Mit einer gewissen Gleichgültigkeit scheint die deutsche Öffentlichkeit in diesen Tagen die dramatischen Nachrichten aus dem Krisenland hinzunehmen. Die Taliban sind dort auf dem Vormarsch, seit feststeht, dass die westlichen Truppen sich bald ganz zurückziehen werden. Auch die Bundeswehr beendet einen Einsatz, in dem sie Tote zu beklagen hatte. Nach zwanzig Jahren Krieg gegen den Terrorismus haben die USA und ihre Partner faktisch kapituliert und überlassen die tief gespaltene, traumatisierte afghanische Gesellschaft einer ungewissen Zukunft.

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