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Nach dem Parteitag: Unmut unter den Piraten
Nach dem Bundesparteitag der Piraten am Wochenende zeigt sich, dass die Konstruktionsmängel der Partei vielleicht doch schwerwiegender sind als gedacht. Wohin sich die Partei entwickelt, ist offener denn je.
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Am Samstag hatte es noch wie ein Scherz gewirkt: Am Pressetisch im Saal des Bochumer Ruhrcongress machte das Gerücht die Runde, Stephan Urbach, Angestellter der Berliner Piratenfraktion und auch ohne Vorstandsamt oder Landtagsmandat eine prominente Figur unter den Piraten, sei spontan aus der Partei ausgetreten. Da Urbach aber zur selben Zeit seinem Amt als Wahlleiter des laufenden Bundesparteitags nachging, schenkte man dem eher wenig Glauben. Das alles wirkte wie eine dieser typisch „piratig“ lancierten Falschmeldungen, in denen Humor, Koketterie und die Lust an der Übertreibung mit einer Prise Gereiztheit zusammenkommen.
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