NSU-Prozess: Vater von Uwe Mundlos beleidigt Richter als Klugscheißer
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Siegfried Mundlos beim NSU-Prozess in München

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NSU-Prozess: Vater von Uwe Mundlos beleidigt Richter als Klugscheißer

Wie konnte sein Sohn Uwe ins rechtsextreme Milieu abrutschen? Darüber sprach Siegfried Mundlos beim NSU-Prozess in München. Bei seinem bizarren Auftritt verstrickte sich der Vater des Neonazis in verquere Aussagen - und beleidigte sogar den Vorsitzenden Richter.

Von Frank Jansen

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Er kommt am Mittwoch in den Gerichtssaal, als habe er ein Plauderstündchen vor sich. Siegfried Mundlos setzt sich an den Zeugentisch vor den Richtern, er holt eine Flasche Wasser aus seiner abgewetzten Aktentasche, einen leicht zerknitterten Plastikbecher – und einen roten Apfel. Der Ex-Professor, buschige Augenbrauen, massige Statur, der dunkelgraue Anzug spannt, beugt sich vor. Mundlos will jetzt erzählen, wie er die Geschichte seines Sohnes Uwe sieht. „Bevor ich anfange, möchte ich einige Dinge vorausschicken, die für die Stellung von mir und meiner Familie zum Prozess wichtig sind.“ Er wolle darum bitten, „dass die Unschuldsvermutung berücksichtigt wird“.

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