SPD-Parteitag: Vereint im Schmerz
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Die Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles umarmt den Parteivorsitzenden Martin Schulz nach seiner Wiederwahl.

© Michael Kappeler/dpa

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SPD-Parteitag: Vereint im Schmerz

Die Sozialdemokratie ist aufgewühlt, das beweist dieser für die SPD schmerzhafte Parteitag. Aber sie ist auch lebendig. Ein Kommentar.

Ein Kommentar von Anna Sauerbrey

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Wir leben noch! Das ist vielleicht das wichtigste Signal, das von diesem SPD-Parteitag ausgeht. Es war ein intensiver, auch schmerzhafter Tag, das konnte man sogar sehen, wenn man nur von Ferne, über den Livestream, zuschaute. Aber es ist gerade diese Intensität, die in vielen der Redebeiträge zu spüren war, auch in der Rede von Martin Schulz, die das Gefühl vermittelt: Da schlägt noch ein Herz. Die SPD hat sich nicht aufgegeben – trotz der Niederlage, trotz der 20 Prozent, trotz der Personalstreitigkeiten, trotz alledem.

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