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Tagesspiegel Plus
Merkel-Rede in Harvard: Von der Kunst, Pausen zu machen
Bei ihrer Rede in Harvard erwähnt Merkel den US-Präsidenten mit keinem Wort, widerspricht ihm aber auf ihre Art. Und sie wird erstaunlich persönlich.
Von Juliane Schäuble
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Angela Merkel lässt ihre Zuhörer ein bisschen warten. Gut ein Drittel ihrer Rede ist bereits rum, als sie den Gästen der Abschlussfeier in Harvard endlich das gibt, wonach diese sich so sehr sehnen: Worte, die nicht nur mutig sind, sondern auch Mut machen, die aufrütteln und anspornen sollen.
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