Bulgarien: Wahlkampf gegen Roma
Nach einem Verkehrsunfall ist es in Bulgarien zu Ausschreitungen gegen Roma gekommen. Trotz eines Appells von Präsident und Premier gehen die Proteste weiter.
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Der Appell ist ungehört verhallt. Am Montag hatten der bulgarische Präsident Georgi Parwanow und Ministerpräsident Boiko Borisow gemeinsam dafür geworben, den gerade begonnenen Wahlkampf nicht dafür zu nutzen, ethnische Spannungen zu verschärfen. Der Sozialist und sein bürgerlicher Premier haben gemeinsam das südbulgarische Dorf Katuzina besucht, wo es am Wochenende zu Ausschreitungen gegen Roma gekommen war. Doch am späten Montag gab es in mehreren Städten erneut Roma-feindliche Demonstrationen. In der Hauptstadt Sofia wurden dabei drei Menschen verletzt, darunter zwei Polizisten.
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