10 Jahre nach Fukushima: Warum europäische Staaten weiter auf Atomkraft setzen
zum Hauptinhalt
Im tschechischen Atomkraftwerk Temelin kam es in der Vergangenheit zu Pannen.

© picture alliance/dpa

Tagesspiegel Plus

10 Jahre nach Fukushima: Warum europäische Staaten weiter auf Atomkraft setzen

Deutschlands letztes Atomkraftwerk geht 2022 vom Netz. In Europa setzen viele Staaten länger auf die Kernenergie. Wie gefährlich ist das?

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Als die Bundesregierung im 14. März 2011 die deutschen Kernkraftwerke vom Netz nahm, nur drei Tage nach der Havarie von Fukushima, war dies nicht nur für Atomkraftgegner eine Erleichterung. Viele Kraftwerke wurden gar nicht wieder angefahren, im Juni 2011, nur neun Monate nach der Laufzeitverlängerung, der zweite Atomausstieg beschlossen. Zu groß war der Schock darüber, dass sich eine solche Reaktorkatastrophe in einem Hochtechnologieland wie Japan ereignen konnte. Ende 2022 gehen mit Emsland, Neckarwestheim 2 und Isar 2 die letzten deutschen AKW vom Netz.  

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })