Griechischer Finanzminister: Warum Yanis Varoufakis von Linken attackiert wird
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Yanis Varoufakis.

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Griechischer Finanzminister: Warum Yanis Varoufakis von Linken attackiert wird

Yanis Varoufakis wurde in einem Lokal im Zentrum Athens offenbar von vermummten Anarchisten attackiert. Der Vorfall gibt einen Einblick in das ambivalente Verhältnis der Syriza-Regierung zur autonomen Szene.

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In Deutschland ist die Sicht auf die Dinge klar: Yanis Varoufakis, der umstrittene griechische Finanzminister, ist ein Linker. Ein Ultra-Linker, ein Linkspopulist, ein Marxist gar, ein Vertreter einer extremen linken Regierung. Da passt die folgende Meldung gar nicht ins Bild: Yanis Varoufakis ist nach eigenen Angaben in einer Athener Taverne von vermummten Anarchisten beschimpft und angegriffen worden. Gemeinsam mit seiner Frau und Freunden habe er im Innenhof eines Restaurants gegessen, so steht es in einer Mitteilung des Finanzministeriums, als die Gruppe auf sie zugestürmt sei und sie aufgefordert habe, “ihre Gegend“ zu verlassen. Die Angreifer wollten ihn mit Gläsern bewerfen und hätten versucht, an den Minister heranzukommen. Dies habe seine Frau verhindert, „indem sie mich beschützend umarmte“, schreibt Varoufakis, daraufhin seien die Angreifer drohend und schimpfend weiter gezogen. Die Deutung des Vorfalls liefert Varoufakis gleich mit: Es sei den Angreifern wohl eher darum gegangen, ihn einzuschüchtern als ihn wirklich zu verletzen.

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