Endlagerkompromiss: Was vom Castor übrig bleibt
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Bald ausgestrahlt: Das Zwischenlager in Gorleben wurde jahrzehntelang favorisiert und war ebenso lange hochumstritten. Jetzt soll die Suche nach einem Endlager für Atomabfälle neu beginnen.

© dpa

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Endlagerkompromiss: Was vom Castor übrig bleibt

Die Bundesregierung hat am Mittwoch den Endlagerkompromiss beschlossen. Jetzt geht es aber wieder in die Niederungen der deutschen Atomdebatte. Zum Beispiel muss das Problem geklärt werden, wo die Castoren jetzt hinrollen sollen.

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Bevor sich Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch mit den vier Atomkonzernen zusammensetzte, um über das Endlagersuchgesetz und den Verbleib von 26 Atommüllbehältern aus dem Ausland zu verhandeln, leistete er sich etwas Pathos: „Der heutige Beschluss ist ein Meilenstein, um gemeinsam die letzte große Streitfrage der Kernenergienutzung zu lösen“, sagte Altmaier. Und stieg dann wieder in die Niederungen der deutschen Atomdebatte hinab. Die Bundesregierung hat nämlich den zwischen Bund und Ländern, Regierung und Opposition gefundenen Endlagerkompromiss am Mittwoch beschlossen. Am 5. Juli soll das Gesetz dann den Bundesrat passieren.

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