Bundeswehr: Wehrpflicht: Weniger ist Mehr
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Bundeswehr: Wehrpflicht: Weniger ist Mehr

Ein Vorschlag im Streit um die Wehrpflicht: kürzere Dienstzeit, bessere Ausbildung.

Von Michael Schmidt

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Berlin - Derzeit ist es doch so, sagt Andreas Ahammer: Auf drei Monate allgemeine Grundausbildung folgten im besten Falle drei Monate Spezialgrundausbildung – und dann drei Monate „Führungsunterstützungsaufgaben, sprich: Abhängen, Kopieren, Kaffeekochen“. Eine solche Verschwendung von Zeit und Talent – Ahammer spricht von einem „verlorenen Jahr für Jugendliche“ – könne nicht richtig sein, befand der 25-jährige Student der Rechtswissenschaften. Gemeinsam mit Stephan Nachtigall, den er aus gemeinsamen Tagen als Beisitzer der Grundwehrdienstleistenden im Bundesvorstand des Deutschen Bundeswehrverbandes kennt, hat er ein Konzept zur Reform der Wehrpflicht erarbeitet. Das Ergebnis ist die „Wehrpflicht der Zukunft im Gesellschaftsdienst“. Es verfolgt zwei Ziele: mehr Wehrgerechtigkeit und eine bessere Qualifizierung im Dienst.

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