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Katholische Kirche: Wer schützte die Täter?
Die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs geht nur schleppend voran. Jetzt gibt es Kritik.
Von Claudia Keller
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Es braucht schon einiges, damit Johannes-Wilhelm Rörig der Kragen platzt. Doch jetzt ist es so weit. Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung fordert von der katholischen Kirche „volle Transparenz“, was die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs betrifft. Die Namen der Bischöfe und kirchlichen Vorgesetzten, die Taten verschwiegen hätten, müssten genannt werden. Hintergrund sind die Aussagen eines Forscherteams, das seit 2014 im Auftrag der Bischofskonferenz die Fälle aufarbeitet.
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