Getöteter Diktator: Wer verriet Gaddafi?
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Im Jahr 2008 gaben sich die beiden Despoten noch "Shake Hands" - im vergangenen Jahr gab aber wohl der syrische Geheimdienst der Gaddafis Nummer weitergab um eine Schonfrist für Assad rauszuhandeln.

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Getöteter Diktator: Wer verriet Gaddafi?

Französische Agenten sollen Gaddafis Nummer vom syrischen Geheimdienst bekommen haben .So konnte das ehemalige Staatsoberhaupt von Libyen nach wochenlanger Suche gefunden werden - und Assad holte einen Vorteil für sich raus.

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Wochenlang war über seinen Aufenthaltsort gerätselt worden. Mal wollten Augenzeugen Muammar Gaddafis Konvoi in der Grenzregion zu Algerien gesichtet haben, mal auf dem Weg durch die unendlichen Weiten der libyschen Wüste in Richtung Niger. In Wirklichkeit jedoch hatte sich „Bruder Führer“ nach dem Fall von Tripolis am 20. August 2011 in seine Geburtsstadt Sirte geflüchtet. Alle drei, vier Tage wechselten der Despot und seine zwei Dutzend Getreue ihr Versteck, der 69-Jährige schwankend zwischen Wutausbrüchen und Depression, ständig in panischer Angst vor Luftangriffen der Nato. Unterschlupf fanden sie in verlassenen Häusern, meist ohne Strom, Fernsehen und Radio. Als einzige Verbindung zur Außenwelt blieb Gaddafi ein Satellitentelefon, mit dem er über den irakisch-syrischen TV-Sender Arrai in Damaskus seine Durchhalteparolen verbreitete.

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