Lobbyismus: Widerstand gegen den Drehtür-Effekt
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Gerhard Schröder wechselte nach seiner Zeit als Bundeskanzler in die Wirtschaft.

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Lobbyismus: Widerstand gegen den Drehtür-Effekt

Gerhard Schröder, Otto Schily oder Wolfgang Clement – es gibt zahlreiche Politiker, die nach ihrer Zeit als Spitzenpolitiker einen lukrativen Posten in der Wirtschaft angenommen haben. Mit ihren Kontakten sind die ehemaligen Volksvertreter für die Unternehmen Gold wert. Doch SPD und Grüne wollen diesen Drehtür–Effekt nun verhindern.

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Seine Karriere ist wohl das bekannteste Beispiel für den sogenannten Drehtür-Effekt: Kaum war Gerhard Schröder aus der Politik ausgeschieden, wechselte der ehemalige Bundeskanzler an die Spitze der deutsch-russischen Nord Stream AG, die für Bau und Betrieb der Ostsee-Gaspipeline zuständig ist. Das löste Entrüstung aus, denn Schröder hatte schon während seiner Amtszeit genau dieses milliardenschwere Pipeline-Projekt vorangetrieben.

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