Rechte Verlage auf der Buchmesse: Wie Leipzig von Frankfurt lernen will
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Proteste gegen den Auftritt von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke auf der Frankfurter Buchmesse Mitte Oktober.

© Frank Rumpenhorst/dpa

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Rechte Verlage auf der Buchmesse: Wie Leipzig von Frankfurt lernen will

Nach Tumulten in Frankfurt: Der Direktor der Buchmesse in Leipzig, Oliver Zille, erklärt, wie er die Auseinandersetzung mit Rechts organisieren will.

Von Matthias Meisner

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Der Tumult um die rechten Verlage auf der Frankfurter Buchmesse war groß. Ein bisschen steckt er auch Oliver Zille in den Knochen, obwohl er der Direktor der Buchmesse in Leipzig ist, die erst wieder im März stattfindet. Wie lässt es sich vermeiden, dass Rechte eine Buchmesse zum Ziel ihrer Provokationen wählen, Proteste dagegen wiederum als angebliche Einschränkung der Meinungsfreiheit brandmarken? "Ich weiß gar nicht, ob wir aus so einer Schleife wirklich herauskommen", sagt Zille nun dem Tagesspiegel. "Eine perfekte Lösung für das Problem gibt es nicht. Was in der Gesellschaft virulent ist, kann eine Buchmesse aufzeigen, aber nicht endgültig lösen."

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