Brüderle und die Griechenland-Hilfe: Wie sich die Worte wenden
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Brüderle und die Griechenland-Hilfe: Wie sich die Worte wenden

Die Rettung Athens kostet Deutschland Geld. Lange hat sich die Koalition um diese Wahrheit herumgedrückt. Wie sich die Positionen verändert haben, dafür steht FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle exemplarisch.

Von Antje Sirleschtov

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Rainer Brüderle verkörpert diesen Positionswechsel exemplarisch. Ihn deshalb einen Wendehals zu nennen, wäre gewiss unfair. Zwar hat der Fraktionschef der FDP in den letzten zwei Jahren seine Meinung über deutsche Hilfen für das strauchelnde Athen durchaus gewendet, und zwar gleich mehrfach. Doch man muss zu Brüderles Ehrenrettung vielleicht berücksichtigen, dass auch er im Frühjahr 2010, als zum ersten Mal über Rettungsaktionen verhandelt wurde, nicht ahnen konnte, welchen Lauf die Dinge nehmen würden. Auch deshalb steht Brüderle mit seinem Positionswechsel beispielhaft für die meisten Bundestagsabgeordneten von Union und FDP.

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