Banken öffnen auf Zypern: Wut und Warten
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Banken öffnen auf Zypern: Wut und Warten

Die jungen Zyprer kannten nur Wachstum und Wohlstand. Jetzt kaufen sie Trockennahrung und verbringen die Tage vor dem Fernseher. Alle warten auf die Öffnung der Banken – und fürchten sich gleichzeitig davor.

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Die Sorge der Zyprer ist groß und sichtbar. Sie steht gleich neben der Autobahn, die von Limassol nach Nikosia führt, in die Hauptstadt: ein riesiges Schild, in den Farben der russischen Flagge, Weiß, Blau und Rot. „Brüder, verlasst uns nicht“, steht darauf geschrieben. Der Immobilienhändler Alekos Vilanos hat das Schild aufgestellt. Sein Vater hat das Unternehmen Ende der 60er gegründet, die Internetseite ist auch auf Englisch aufrufbar – oder auf Russisch. Zyperns zweitgrößte Stadt Limassol ist, das sagen manche Bewohner scherzhaft, „Klein-Russland“.

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