Proteste in Ungarn: Wütende Bürger, leere Kassen
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Nationalstolz: Ministerpräsident Victor Orban eröffnet eine Kunstausstellung mit 15 Bildern zu Ehren der neuen Verfassung in der ungarischen Nationalgalerie in Budapest.

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Proteste in Ungarn: Wütende Bürger, leere Kassen

Die Ungarn demonstrieren gegen ihre neue Verfassung und Demokratieabbau. EU und IWF drohen, dem beinahe zahlungsunfähigen Land den Geldhahn abdrehen.

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Berlin - Der Druck auf die rechtskonservative Regierung in Ungarn nimmt zu. Während Ministerpräsident Viktor Orban am Montagabend mit Staatspräsident Pal Schmitt und geladenen Gästen im Opernhaus von Budapest die zur Jahreswende in Kraft getretene neue Verfassung feierte, versammelten sich auf den Straßen der Hauptstadt bis zu 100 000 Demonstranten. Dazu stehen Orbans Regierung weitere Probleme ins Haus: Wegen eines umstrittenen Gesetzes, das die Unabhängigkeit der ungarischen Zentralbank beschneidet, droht dem Land eine Finanzklemme.

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