Sicherheitspolitik: Zivile Friedenseinsätze in den Bundestag
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Gefährlicher Einsatz: OSZE-Beobachter in der Ukraine.

© ALEXANDER ERMOCHENKO/dpa

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Sicherheitspolitik: Zivile Friedenseinsätze in den Bundestag

Das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) feiert seinen 15. Geburtstag. Der Einsatz ziviler Kräfte in internationalen Friedensmissionen wird immer wichtiger.

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Der Bundestag soll nicht nur über Militäreinsätze debattieren, sondern auch über die Entsendung von Zivilisten in internationale Friedensmissionen. Das wünscht sich die Direktorin des Zentrums für internationale Friedenseinsätze (Zif), Almut Wieland-Karimi. "Wenigstens einmal im Jahr sollten sich die Abgeordneten mit der Arbeit ziviler Peacekeeper befassen", sagte Wieland-Karimi am Dienstag in Berlin. Die zivilen Kräfte fristen bisher ein Schattendasein - obwohl ihre Einsätze wichtig und mitunter auch gefährlich sind. Erst im April wurde eine Deutsche, die für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine Dienst tut, schwer verletzt. Ihr Fahrzeug fuhr in der Nähe von Luhansk über eine Mine. Drei deutsche Experten sind seit der Gründung des Zif 2002 im Einsatz ums Leben gekommen.

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