NSU-Prozess: Zschäpe entschuldigt sich für ihre Anwälte
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Die Angeklagte Beate Zschäpe hat sich mit ihren Pflichtverteidigern Heer, Sturm und Stahl überworfen - und lässt keine Gelegenheit aus, sie anzugreifen.

© Tobias Hase/dpa

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NSU-Prozess: Zschäpe entschuldigt sich für ihre Anwälte

Die Hauptangeklagte nutzt eine Zeugenaussage, um ihre Pflichtverteidiger erneut anzugreifen - mit dem Ziel, sie loszuwerden.

Von Frank Jansen

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Im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München nimmt der Kleinkrieg zwischen Beate Zschäpe und den von ihr geschassten Verteidigern kein Ende. Die Hauptangeklagte hat Ende März, wie jetzt bekannt wurde, dem Vorsitzenden Richter Manfred Götzl einen handschriftlich verfassten Brief geschickt, in dem sie sich für das Verhalten ihrer Anwälte Wolfgang Heer und Wolfgang Stahl „entschuldigen“ möchte. Heer und Stahl hatten am 17. März in der Hauptverhandlung versucht, die persönliche Erklärung eines Zeugen zu verhindern, den die NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im Mai 2004 beim Überfall auf eine Filiale der Sparkasse in Chemnitz bedroht hatten. Die Anwälte hätten sich „unpassend“ verhalten, heißt es in dem Brief.

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