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Flüchtiger Farbrausch in Potsdam: Riesiges Gemälde wird für den guten Zweck zerschnitten
Zwischen Schlagwerk und Klavier, Gershwin und Mussorgski: Bei einem Happening im Nikolaisaal entsteht ein Gemeinschaftskunstwerk, das nicht lange so bleiben darf.
Von Alicia Rust
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Als die fünf Künstler an den Rand der sogenannten Bühne treten, ebbt der Geräuschpegel augenblicklich ab. Die Aufmerksamkeit des Publikums richtet sich nun auf die Mitte des Foyers. Der Boden ist von einem acht mal acht Meter großen Papierbogen bedeckt. Eine Projektionsfläche für das, was in den kommenden 90 Minuten geschehen soll. Der Rand ist sorgfältig mit Malerfilz ausgelegt. Schließlich soll niemand auf das Kunstwerk treten, wenn es nach Abschluss der Performance vollendet ist.
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