
© ARD Degeto/ORF/Hubert Mican
Technische Innovationen: Das Fernsehen ist tot, es lebe das Fernsehen
Trotz aller technischen Innovationen: Das klassische Fernsehen ist noch lange nicht am Ende. Nicht alle wollen ihr Programm selbst zusammenstellen oder nur noch auf dem Tablet fernsehen.
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Das Sommermärchen 2006 – es hat uns das Public Viewing beschert; Biergärten rüsteten nach und stellten gigantische Leinwände auf, sogar die Kneipe an der Ecke lockte mit einem Großbildschirm. Wie wichtig gerade Fußballfans das gemeinsame TV-Schauen ist, zeigt derzeit der Ärger der Kneipenwirte über die Erhöhung der Gebühren, die der Pay-TV-Sender Sky für die Sportbar-Lizenzen verlangt. So viel Aufhebens ums Fernsehen? Und das in einer Epoche, die dem Fernsehen so gern das Lied vom Tod vorspielt? Es gebe keine Zuschauergemeinden mehr, die Zielgruppen zerbröselten zu Individualglotzern, überhaupt würde Fernsehen vom Internet verschluckt. Ist das so?
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